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Im Jahre 1887 wandte sich
Mons. De Waal Rektor vom Kolleg Campo Santo Teutonico, an unsere Kongregation
mit der Bitte, Schwestern nach Italien zu senden, die sich dort der deutschen
Madchen annehmen sollten. Viele junge Frauen arbeiteten damals in den
grossen Stadten. Sie waren meist ohne finanzielle Mittel und daher grossen
Gefahren ausgesetzt. Die Kongregation entsprach dieser Bitte und schickte
daraufhin die ersten drei Schwestern nach Rom. Diese Aufgabe war fur die
Schwestern neu, aber sie verwirklichten das Charisma: dort zu helfen,
wo Hilfe am meisten not tut. Dem Beispiel der hl. Elisabeth folgend, lebten
sie ihre Berufung; sie schenkten Zeit und Kraft, um den Hilfesuchenden
Trost und Erleichterung in ihrer Lebenslage zu bieten.
Mit der Zeit mussten sich die Schwestern anderen Aufgaben
zuwenden. Nach und nach entstanden das Pilgerheim in Rom, Ferienhauser,
Altenheime und Kliniken in diversen Stadten Italiens. Zur Zeit arbeiten
die Schwestern in den verschiedensten Aufgabenbereichen. Im Weinberg des
Herrn gibt es weiterhin viel zu tun. Mit der Hilfe Gottes hoffen wir,
dass dieser schone Dienst noch lange fortgefuhrt werden kann.

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